Gemeindefahrt 2015

Teschendorf, ein kleines süßes Dorf in Brandenburg unweit der Grenze zu Berlin. Die Vögel zwitschern und die Mücken ziehen ihre Runden durchs Unterholz. Aus heiterem Himmel rollen eine Menge an Autos an, der ruhige Waldweg ist von Motorengeräuschen erfüllt.

Wir schreiben den 13.Mai 2015, als die Siemenstädter Gemeinde voller Vorfreude auf eine tolle und ereignisreiche gemeinsame Zeit ihr Quartier in diesem besagten Dorf errichtet. Voller Begeisterung werden die Zimmer besichtigt, das Gelände erkundet und der Spielplatz auf Funktionalität geprüft. Nach einem ersten leckerem gemeinsamen Abendbrot, wird schnell festgestellt, wie schön es ist in einer großen Runde zu Abend zu essen und getreu dem Motto „Lass die Liebe an“ Gemeinsamkeit zu haben. Im Anschluss wird das Spiel „Die Perfekte Minute“ von Micky und Julia erklärt, das uns die gesamte Fahrt über begleitet und indem die Häuser in geschicklichkeits Spielen gegeneinander antreten.

„Nach einem herzlichen Empfang und einer kurzen Einführung bin ich gespannt, was mich hier die nächsten Tage erwartet. Ich konnte mich heute Abend über einen gedeckten Tisch freuen und bin dankbar, dass wir alle gut unser Ziel erreicht haben.“ –Gerlind

Am Himmelfahrtstag, wurde der Gottesdient von den Brüdern der Gemeinde durchgeführt und diese verliehen dem Tag eine ganz besondere Note. Der Rest des Tages wurde in Gemeinsamkeit verbracht und trotz des wolkigen Wetters mit viel Freude durchlebt.

„Ich denke, nicht nur ich, sondern wir alle haben heute ein Stück Himmel erlebt. Jesus Christus war unter uns und hat reichlich gewirkt. Wir hatten einen Gottesdienst der besonderen Art, der von den Brüdern durchgeführt wurde. Auch wenn das Wetter heute eher trübe war, war die Sonne in meinem Herzen. Nach dem Abendessen, das wir wieder gemeinsam im Speisesaal eingenommen haben, gab es das 1. Spiel der „Perfekten Minute“. 6 Gruppen hatten die Möglichkeit sich den 1. Punkt zu holen. Nicht alle haben es geschafft. Meine Gruppe leider auch nicht. Aber wir hatten viel Spaß und sind schon am Üben für die nächste Runde am Samstag. Der krönende Abschluss des Tages, waren Amtsberufungen. Unsere Schwester Lisa wurde ins Amt der Diakonissin und unsere Bruder Sebastian ins Diakonat berufen. Ein erlebnisreicher Tag ging in gemeinsamer Runde auf der Wiese zu Ende.“ –Monika

Freitag den 15. Mai 2015

„Nach einem schönen Frühstück sind wir pünktlich um 9:00h zum Schiffshebewerk Niederfinow aufgebrochen. Eine Gruppe von ca. 18 Personen hat sich dazu auf den Weg gemacht. Ich wurde von Frank mitgenommen. Als Insassen fuhren auch Markus und Jonas mit. Es war eine lustige Fahrt, wo alte, spannende Geschichten ausgetauscht wurden, die zu allgemeinen Erheiterung im Auto beitrugen. Wir bekamen die ehrenvolle Aufgabe, Feuerholz für das Lagerfeuer am Abend zu besorgen. Frank kaufte den halben Baumarkt leer, was zu kleinen Transportschwierigkeiten führte. Um 13:00h traf sich unsere gesamte Gemeindefahrtcrew im Familienpark Eberswalde. Das Wetter war herrlich!       Bei Essen, Trinken, Spiel und Spaß haben wir es genossen, auf der Wiese zu liegen. Nach dem Abendbrot haben wir das Lagerfeuer vorbereitet, wo dann die Gruppe von Nancy „Positive Energie“ um 21:00h hinzukam. Paula und Lena sprachen am Lagerfeuer das Abendgebet. Es wurden noch fröhliche Lieder gesungen und der Abend neigte sich dem Ende.“ –Micky

Samstag den 16. Mai 2015

„Heute war als Programm Spiel/ Spaß/ Freizeit angesagt. Mölky spielen, Freundschaftsbänder mit Tina knüppern und den Höhepunkt des Tages bildete das Theaterstück vom Kindergottesdienst, das Tina mit viel Liebe vorbereitete. Anschließend nach dem Abendbrot erfolgte „Die Perfekte Minute“ . Alle Häuser haben nach vielem Proben und Üben ihr Können unter Beweis gestellt. Nicht alles gelang, aber alle hatten wir viel Spaß. Leider war das Wetter nicht so gut sodass wir im Gruppenraum gemütlich den Abend ausklingen lassen konnten.“ -Micky

Auch die Kräuterführung mit Nancy durch unsicheres Gefilde und das Croquet-Turnier sorgten dafür, dass nie Langeweile aufkam. Auch der morgendlich liebevoll zubereitete Kaffee darf nicht unerwähnt bleiben. Dieser sorgte für den nötigen Energieschub nach einer langen Nacht.

Der letzte Tag in Teschendorf:

„Nach dem Frühstück haben wir gepackt. Jetzt hatten wir, die Frauen gerade einsingen und ein sehr emotionales Gebet von Monika. DANKE Gott für die schöne Fahrt.“ –Paula

Der Gottesdienst verlieh der Fahrt einen wunderschönen Abschluss und sorgte für viel Gefühl und Eingebungen, die Gott sei Dank zur Sprache kamen.

Abschließend lässt sich also feststellen, dass die Gemeinde Siemensstadt eine wunderschöne, von Liebe erfüllte, von Gott gesegnete und zielbringende Fahrt hatte. Die die Gemeinde wieder neu zusammenschweißte, für neue Begegnungen, mehr Verständnis und Ruhe sorgte.

Alle Verabschiedeten sich mit einem weinenden und einem lachenden Augen, denn wie so oft, ging die Zeit viel zu schnell um, aber alle versprachen eine baldige Wiederholung.

Teschendorf, ein kleines süßes Dorf in Brandenburg unweit der Grenze zu Berlin. Die Autos rollen davon und das Motorengeräusch wird immer leiser, bis man wieder nur die Vögel zwitschern hört und die Mücken ungestört ihre Runden durchs Unterholz ziehen.

  • deen